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Gedenkkerze
Christina Kindinger
In Erinnerung an meine Studienzeit in den 90er Jahren dachte ich heute Morgen an meine ehemalige Professorin für Anfangsunterricht an der PH, Frau Almuth Grabolle. So stieß ich beim Nachschauen heute auf ihre Todesanzeige hier.
Frau Grabolle hat mich geprägt, mir viele Ideen und Anregungen fürs Unterrichten mitgegeben. Sehr gerne erinnere ich mich an die schon lang zurückliegende Studienzeit.
Danke für reformpädagogisches, kindorientiertes Gedankengut, das Sie uns mit auf den Weg gegeben haben, liebe Frau Grabolle.
Ruhen Sie in Frieden!
Christina Kindinger, Lindenfels
Gedenkkerze
Peter Buck
26. Dezember: Ganz viele Jahre schon war ich meiner verehrten, ehemaligen Kollegin Almuth Grabolle nicht mehr beim Einkaufen begegnet, heute aber spürte ich eine starken Drang, bei meinem täglichen Spaziergang an ihrem Haus vorbei zu gehen. Schon ebensoviele Jahre war ich nicht im Traubenweg mehr spazieren gegangen. An ihrem Haus, Traubenweg 16, stand am Briefkasten Grabolle. Also müsste sie ja eigentlich noch dort wohnen. Zuhause, was ich sonst nie tue nach dem Spaziergang, schaltete ich meinen PC ein und googelte Almuth Grabolle ....
.... und fand diese Traueranzeige. Das ganze Ausnahmsgeschehen gibt mir zu denken. Und veranlasst mich, hier explizit zum Ausdruck zu bringen, was mir diese Kollegin bedeutete - damals seit 1972, als ich junger Dozent dort war: Sie war mir Rückenstütze beim Vertreten reformpädagogischer Ideen. Eine Kollegin, die auch zuhören konnte.